Diese Kosten gehören in Ihren Vergleich
- Einrichtung: Konzeption, technische Anbindung und gegebenenfalls eine Landingpage.
- Laufende Betreuung: Steuerung, Werbemittel und Auswertung im vereinbarten Umfang.
- Anzeigenbudget: Ausgaben an die Werbeplattform, getrennt von Agenturhonoraren.
- Kontaktbearbeitung: Interne Zeit oder vereinbarte Unterstützung für Qualifizierung und Übergabe.
- Werkzeuge: Benötigte Lizenzen, soweit sie gesondert anfallen.
Eine Beispielrechnung mit derselben Datenbasis
Das folgende Rechenbeispiel ist frei gewählt und stellt weder einen Marktpreis noch eine Prognose für Ihre Kampagne dar.
2.000 € Anzeigenbudget führen im Beispiel zu 40 Anfragen. Davon erfüllen 10 die vorher festgelegten Kriterien und 5 führen zu einem wahrgenommenen Gespräch.
- 50 € Anzeigenkosten pro Anfrage: 2.000 ÷ 40.
- 200 € Anzeigenkosten pro qualifiziertem Kontakt: 2.000 ÷ 10.
- 400 € Anzeigenkosten pro wahrgenommenem Gespräch: 2.000 ÷ 5.
Für vollständig zugerechnete Kosten müssten die übrigen oben genannten Aufwände hinzugenommen werden. Diese drei Kennzahlen messen unterschiedliche Stufen und dürfen nicht miteinander verwechselt werden.
Warum ein günstiger Lead nicht automatisch besser ist
Ein kurzes Formular kann viele Anfragen erleichtern, aber wenig Kontext liefern. Mehr Fragen können die Anzahl senken und die Einordnung verbessern. Welche Variante wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt auch von der Bearbeitungskapazität Ihres Teams ab.
Vergleichen Sie daher Angebote mit denselben Definitionen: Was wird geliefert, wann wird ein Kontakt gezählt und wie werden Dubletten oder unvollständige Angaben behandelt?
So bereiten Sie ein Budgetgespräch vor
Bringen Sie Ihr Angebot, bisherige Kampagnenausgaben und die tatsächlich dokumentierten Kontaktstufen mit. Wenn diese Daten noch fehlen, vereinbaren Sie zunächst einen begrenzten Test mit klaren Messpunkten. Ein verbindliches Angebot sollte Einrichtung, laufende Leistung, Anzeigenbudget und mögliche Zusatzkosten getrennt ausweisen.